Susana Perrottet

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La Fuerza del Deseo, 2008- -2009. (Die Kraft des Wunsches). Graphit
und Bleistift auf Papier, 25 x 18 cm, 60 Zeichnungen aus einer Serie
von 84 Blättern

 
 
 
 
 
 
 
Für Susana Perrottet (geb. 1975, Lima) ist die Zeichnung das bevorzugte Medium, um auf unmittelbare Art und Weise, ihre Weltsicht festzuhalten. Ungekünstelt, direkt und selbstverständlich erfasst sie das Magische im Alltag, dessen Existenz in ihrer zweiten Heimat Peru nicht angezweifelt wird und zum normalen Leben gehört. Als Grundlage ihrer Zeichnungen dienen Träume und Tagträume, welche sie zum Anlass nimmt, das Verhältnis von Aberglaube, Realität und Fiktion zu reflektieren. Die Künstlerin behandelt bewusste und unbewusste Momente sowie reale Figuren und Fantasiegestalten als einander gleichwertig. Diese Parallelisierung ist wichtig, um Perrottets Weltsicht nachvollziehen zu können.

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Ihren Animationsfilmen hingegen liegen Aufnahmen von peruanischen Strassengeräuschen zugrunde. Kindheitserinnerungen bestimmen die Auswahl der Tonaufnahmen, welche als Inspirationsquelle für die Animationen dienen. Bei Colonia Fuimos handelt es sich um singende Strassenverkäufer, die mit der spanischen Kolonisierung nach Lateinamerika kamen und deren Melodien noch heute auf den Strassen nachhallen. Die Filmmusik zu De No Se Donde stammt von einer Tänzerin aus der peruanischen Küstenregion und einer Sängerin aus den peruanischen Anden, bei welcher sich trotz des spanischen Einflusses die ursprüngliche asiatische Herkunft ihrer Melodie auszumachen ist.

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